Myopiemanagement
Wir bremsen die Kurzsichtigkeit bei Kindern.
Unser Myopiemanagement machts möglich
Immer mehr Kinder verbringen Stunden vor Bildschirmen. Als Folge davon nimmt die Kurzsichtigkeit weltweit zu. Das hat ernsthafte Folgen: je mehr die Kurzsichtigkeit (Myopie) fortschreitet, desto grösser ist das Risiko für Augenerkrankungen im Alter. Die gute Nachricht: Mit unserem Myopiemanagement können wir die Kurzsichtigkeit verlangsamen.
Kurzsichtigkeit ist laut der WHO die am meisten verbreitete Fehlsichtigkeit. Zu den erblich bedingten Faktoren kommen die Gewohnheiten unserer digitalen Zeit. Mehrere internationale Studien bestätigen, dass der Gebrauch von Smartphones, Tablets und PCs die Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen fördert. Sprechen Sie mit uns.
Ursachen für
Kurzsichtigkeit
Genetische Faktoren: Sind in der Familie eines oder beide Elternteile kurzsichtig, kann dies auch Auswirkungen auf das Kind haben.
Gewohnheiten unserer Zeit: Wir verbringen immer mehr Zeit am Bildschirm (TV, PC, Tablet, Mobile). Das ständige Fokussieren in die Nähe bewirkt eine Zunahme der Kurzsichtigkeit. Dazu kommt, dass wir wenig Zeit im Freien verbringen. Dies führt zu einem Mangel an Tageslicht, was wiederum die Kurzsichtigkeit forciert.
Herkömmliche Brillengläser: Sie korrigieren wohl die Kurzsichtigkeit, generieren aber in der Peripherie einen sogenannten «hyperopen Defokus». Dieser bewirkt, dass die Abbildung ausserhalb des Zentrums hinter der Netzhaut entsteht, was das Auge zum Wachstum anregt.
DIE KURZSICHTIGKEIT BEI KINDERN BREMSEN
DIE KURZSICHTIGKEIT BEI KINDERN BREMSEN
DIE KURZSICHTIGKEIT BEI KINDERN BREMSEN
Man kann etwas dagegen tun!
Die Entwicklung von Kurzsichtigkeit geht während der Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen vonstatten. Eine stete Zunahme des Längenwachstums der Augen (Myopieprogression) kann durch verschiedene Massnahmen gebremst und reduziert werden. Eine bereits vorhandene Kurzsichtigkeit kann allerdings nicht rückgängig gemacht werden. Je früher eine geeignete Therapie beginnt, desto grösser sind die Aussichten auf Erfolg.
Myoper Defokus
Brillengläser mit myopem Defokus
Als nicht invasive (ohne direkten Eingriff am Auge) Variante für effizientes Myopie-Management stehen Brillengläser mit myopem Defokus zur Verfügung. Der Durchbruch gelang den führenden Glasherstellern durch das Anordnen von sogenannten D.I.M.S. (Defocus Integrated Multiple Segments) rund um das Zentrum des Brillenglases. Im «British Journal of Ophthalmology» wurde ein Artikel veröffentlicht, welcher von einer randomisierten Studie mit 183 chinesischen Kindern im Alter von 8 – 13 Jahren berichtet. Die Kernaussage lautet, dass sich die Myopieprogression bei den Teilnehmern mit D.I.M.S.-Technik im Vergleich zu den Teilnehmern mit «normalen» Brillengläsern um durchschnittlich 60% reduzierte.
Kontaktlinsen mit myopem Defokus
Diese Kontaktlinsen korrigieren ebenfalls im Zentrum die Kurzsichtigkeit. In der Peripherie wird auch hier eine Veränderung der Optik erzielt, um einen verminderten Anreiz für das Längenwachstum des Augapfels zu erreichen.
Strategie und Erfolgskontrolle
Nachdem wir die Augenlänge gemessen haben, wird ein individuelles Sehprofil erstellt. Dabei werden alle relevanten Einflussfaktoren für die Entwicklung der Kurzsichtigkeit miteinbezogen. Dies ermöglicht eine Prognose zur Weiterentwicklung der Fehlsichtigkeit mit und ohne Myopie-Management.
Unser erster Podcast zum Thema „Myopiemanagement“ erklärt, wie man Kurzsichtigkeit bei Kids bremsen oder sogar stoppen kann. Es werden präventive Massnahmen und mögliche Behandlungsstrategien diskutiert. Es wird erklärt, warum es wichtiger denn je ist, frühzeitig einzugreifen und welche Rolle die Umgebung, Lebensgewohnheiten und regelmässige augenärztliche Untersuchungen spielen.
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